EDV-Sicherheit 

(1) Verfügbarkeit
Die Datenverabeitung kann nur Daten verarbeiten, die auch vorhanden sind. Alle Kunden- oder Geschäftsdaten müssen während der üblichen Arbeitszeiten permanent verfügbar sein, damit der fortlaufende Geschäftsbetrieb nicht beeinträchtigt wird. Den hundertprozentigen Schutz vor Informationsverlust oder Informationszerstörung gibt es nicht.
Deshalb muss eine regelmäßige Datensicherung vorgenommen und die IT-Infrastruktur gegen Virenausbrüche und Angriffe von Hackern geschützt werden.

(2) Verlässlichkeit
Eine Information, der ich nicht vertrauen kann ist wenig wert. Die EDV-Infrastruktur muss also gegen ungewollte Informationsveränderungen geschützt werden. Unbefugte dürfen unter keinen Umständen Daten verändern können. Hinzu kommt der Schutz der Integrität von Dokumenten gegen unbefugte Änderungen - beispielsweise durch die sog. elektronische Signatur.

(3) Vertraulichkeit
Vertrauliche Unternehmensinformationen sollten nicht von Dritten ausgespäht werden können. Dies gilt nicht nur für personenbezogene Daten, die dem Datenschutz unterliegen, sondern auch für Inhalte der Telekommunikation, die durch das Fernmeldegeheimnis geschützt sind. Selbstverständlich müssen auch die Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse von Unternehmen sicher aufbewahrt werden. Der Zugriff auf derartige Daten und Informationen darf nur berechtigten Personen möglich sein. Neben den Zugriffsbeschränkungen der betrieblichen Nutzer kommen hier insbesondere gut gewartete Firewalls zum Tragen.